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1.
Beschreibung der Schulsituation
Zusätzlich
arbeitet eine im Wesentlichen vom Landkreis finanzierte Schulsozialarbeiterin in
Vollzeit an der Schule.
Das
Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich auf die Plattenbausiedlungen Stadtfeld
und Burgbreite sowie auf die Stadtteile Silstedt, Benzingerode und Minsleben,
neuerdings auch auf die Kleinstadt Derenburg. Der Schulstandort befindet sich inmitten zweier großer Neubaugebiete, so
dass es hinsichtlich des Vorhaltens eines Sekundarschulangebotes im
unmittelbaren Lebensumfeld der zahlreichen Einwohner keine Alternative gibt.
Seit
der Wende beziehen vor allem sozial schwache Familien, bei denen ein überdurchschnittlicher
Prozentsatz an Arbeitslosigkeit zu verzeichnen ist, die Neubaugebiete. Nicht
wenige Familien leben in sozialer Notlage, was spürbare Auswirkungen auf das
Sozialverhalten der SchülerInnen hat. Der Anteil an Alleinerziehenden ist mit
20 % der Gesamtschülerzahl größer als in anderen Teilen der Stadt. Im
Kontrast dazu stammen einige Schüler der Stadtrandgebiete aus komfortablen Verhältnissen.
Jahrgangs- und klassenübergreifende Angebote sind deshalb von besonderer
Bedeutung!
In jedem Jahr
verlassen 60-100 SchülerInnen die Bildungsstätte, einige auch ohne
Schulabschluss. Die Zahl der Schüler, welche die Schule ohne Schulabschluss
verlassen, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Viele haben große Sorgen
bei der Lehrstellensuche, einige resignieren. Schulfrust und Schulbummelei
werden zu immer größeren Problemen. Dies ist der Hauptgrund, warum an unserer
Schule seit Februar 2003 der Modellversuch „Produktives Lernen“, begleitet durch das Kultusministerium und das
„Institut für Produktives Lernen“ Berlin, durchgeführt wird. Mit dem
Ganztagsschulkonzept wollen wir unsere Anstrengungen dagegen zu steuern deutlich
verstärken, weil die Situation alle Beteiligten unzufrieden macht.
Eine Besonderheit an unserer Schule ist die Vernetzung von
Schule und Wirtschaft mit dem Hauptziel, den Übergang in eine Berufsausbildung
für die Schüler zu unterstützen und die
Öffnung der Schule nach außen zu verstärken. So gibt es seit Jahren feste
Kooperationsvereinbarungen mit den kommunalen Wohnungsvermietergesellschaft „GWW“,
„WWG“ und der Abfallwirtschaft Redebber. Die Firmen unterstützen auch als
Sponsor schulische Projekte, wie z. Bsp. Wertstofftrennung an der Schule,
Sprachreisen, Schülersprecherseminare oder Schulfeste, künftig auch
Ganztagsschulangebote.
Seit Jahren lernen auch SchülerInnen, die in den zwei
Wernigeröder Kinderheimen leben, an der Sekundarschule Burgbreite. Aus der
Einrichtung „Weiße Villa“ kommen ausschließlich Jugendliche bei denen nach
KJHG Eigen- und Fremdgefährdung vorliegt. Es haben sich gut funktionierende
Kontakte entwickelt, die den Schülern wirksame Hilfsmechanismen bieten.
Weiterhin sind an der Schule zurzeit 8 Aussiedlerkinder (5 Mädchen und 3
Jungen). Sie sind gut integriert, gelten aber als extrem benachteiligte
Personengruppe. Wir fördern sie extern mit Deutsch als Fremdsprache durch eine
Lehrkraft mit entsprechender fachlicher Ausbildung. Hier sind wir regionale Stützpunktschule.
Bei
all diesen Besonderheiten zeigen die LehrerInnen einen großen Einsatzwillen.
Die
Aufgeschlossenheit im Kollegium neue Wege zu gehen demonstriert sich freilich
auch im laufenden Schulversuch „Produktives Lernen“ oder in der Tatsache,
dass immerhin 11 Kollegen postgraduale Studiengänge erfolgreich absolviert
haben.
Aussagen
zu den bisherigen pädagogischen Leitlinien, Schwerpunkten, Profilen,
eventuellen Schulprogrammen und zu Besonderheiten der Schule
Seit
Bestehen der Sekundarschule Burgbreite steht neben dem Bemühen um die Qualitätssicherung
sowie –entwicklung des Unterrichts die Öffnung der Schule sowohl mit
bildungsbezogenen Projekten als auch mit sozialpädagogischer Zielsetzung.
Beispielgebend
seien hier nur angeführt:
Die
Aufzählung verdeutlicht zahlreiche Aktivitäten an unserer Schule und vor allem
die Tatsache, dass alle Beteiligten Stillstand nie duldeten. Dieses Verständnis
führte zu einer hohen Akzeptanz unserer Schule in der Region.
Eine
Steuergruppe von 10 Lehrkräften sowie zwei Schüler- und Elternvertretern
arbeitet ständig an der Weiterentwicklung des vorliegenden Konzeptes.
Hierbei
ist hervorzuheben, dass ein großer Teil des Kollegiums viel Engagement bewies.
Trotzdem ist eine spezielle Profilbildung der Schule bisher nicht daraus
erwachsen, weil starre Grenzen in der Personalpolitik und bei der Festlegung von
Schuleinzugbereichen dem objektiv entgegenstanden. Das Ganztagsschulkonzept soll
nach Abschluss der Bauarbeiten nunmehr die inhaltliche Arbeit in eine neue
Qualität überführen.
Neben
der Unterrichtsarbeit stand immer das Ringen um ein förderliches Schulklima,
geprägt von Achtung und Vertrauen, im Mittelpunkt unseres Wirkens. In diesem
Rahmen muss hervorgehoben werden, dass es trotz des Auslaufens der
Schulsozialarbeit gelungen ist, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des
Landkreises eine Feststelle aus der Jugendpauschale für die Fortführung der unentbehrlichen Schulsozialarbeit zu finanzieren.
Dies ist im Land beispielgebend.
Eine
weitere Besonderheit ist die Intensivierung im Bereich der Medienerziehung. Die
Medienwerkstatt führte zu zahlreichen Medienprojekten. Nach dem Umbau werden
wir die Möglichkeiten für Schulfernsehen, Schülerradio, und Schulzeitung
ausbauen können. Die Bereitschaft zahlreicher Kollegen zur gezielten Fort- und
Weiterbildung führte zu einigen erfolgreich abgeschlossenen Projekten und einer
breiten Integration in den Unterricht.
Neue
Wege im ganzheitlichen Lernen, dem Lernen mit allen Sinnen, werden an unserer
Schule gerade beschritten. Sieben Kolleginnen belegten auf eigene Initiative und
Kosten einen Zertifikatskurs „Lernberater“ in Berlin, weil sie im eigenen
Unterricht durch moderne Unterrichtsmethoden mehr Erfolg und Freude am Lernen
und eigenen Arbeiten verzeichnen wollen. Dies wird eine tragende Säule unseres
Ganztagsschulkonzeptes sein.
Eine
gewisse, über die Jahre gewachsene, Spezialisierung zur Betreuung von Schülern
mit Legasthenie, Migranten und eine enge Zusammenarbeit mit Wernigeröder
Kinderheimen sind als Besonderheiten weiter hervorhebenswert und wesentlicher
Teil der individuellen Hinwendung zum Kind.
2.
Begründung für die Arbeit der
Ganztagsschule; Aufgaben und Ziele der ganztägigen Schulkonzeption
Hierzu
sind drei Kerngedanken anzuführen:
1.
Durch die Nutzung
vorhandener Ressourcen kann mit dem Ganztagsschulkonzept eine neue
Qualität erreicht werden.
Da an unserer Schule
bereits seit Jahren unterrichtsbegleitende und –ergänzende sowie sozialpädagogische
und freizeitorientierte Angebote unterbreitet wurden, bietet sich mit dem
Ganztagsschulkonzept die Möglichkeit, den vorhandenen Aktivitäten einen klar
definierten, in sich begründeten pädagogischen Rahmen zu geben. Alle an Schule
Beteiligten (Lehrer, Schüler, Eltern, Schulträger) sehen Möglichkeiten von
Synergieeffekten. Einer der Wichtigsten ist die qualitative und quantitative
Verbesserung des schulischen Angebotes mit zu erwartenden grundsätzlich
positiven Auswirkungen auf das Schulklima und das Lehrer-Schüler-Verhältnis.
Durch die verstärkte Öffnung der Schule kann die Transparenz schulischer
Arbeit verbessert werden, wodurch eine spürbar positive Rückwirkung auf den außerschulischen
Bereich bis hin zum kommunalen Umfeld erwartet werden kann.
Wir sind außerdem
der Überzeugung, dass dieses Investitionsprogramm, bei entsprechend fundierter
Umsetzung, ein wichtiger Schritt in Auswertung der PISA-Studie sein kann.
2.
Das Ganztagsschulangebot orientiert sich klar am vorhandenen
Bedarf.
Eltern und Schüler
bringen allgemein verstärkt den Wunsch nach einem umfassenderen schulischen
Angebot zu Ausdruck. Die bisherige Entwicklung unserer Ganztagsangebote zur
teilweise gebundenen Form wird von den Eltern angenommen, vielmehr ist sogar ein
Zulauf von außerhalb unseres Einzugsgebietes zu verzeichnen.
Dem hohen Anteil an
Alleinerziehenden wollen wir durch ein verstärktes schulisches Angebot Rechnung
tragen. Einer möglichen Benachteiligung dieser Personengruppe kann damit
wirksam begegnet werden.
In der Stadt
Wernigerode, ein Mittelzentrum mit einer für Sachsen-Anhalt vergleichsweise
relativ gut entwickelten Infrastruktur, gibt es im Sekundarschulbereich nur
unser Ganztagsschulangebot. Allerdings wird bereits seit einigen Jahren an der
Grundschule Stadtfeld, deren Schüler ab Klasse 5 zu uns kommen, ein
Ganztagsschulangebot vorgehalten. Günstig ist, dass dieser pädagogische Ansatz
bei uns dann aufgenommen und fortgeführt werden kann. Zusätzlich Kooperationsmöglichkeiten
nutzen wir darüber hinaus mit den beiden im Harzkreis schon bestehenden
Ganztagssekundarschule, der Bebel-Schule Blankenburg und der Sekundarschule
Thale-Nord in regelmäßigen regionalen Teamberatungen.
3.
Das Ganztagsschulangebot soll auch dem Bedarf
der Wirtschaft nach teamfähigen, allseitig gut ausgebildeten und kreativen
Schulabgängern besser entsprechen. Die Öffnung der Schule im Rahmen des
vorliegenden Konzeptes verfolgt den Ansatz während der schulischen Ausbildung
den Praxisbezug zu verstärken. Die engen Kontakte zum Amt für Wirtschaftsförderung,
entstanden auch durch den Modellversuch „Produktives Lernen“, werden für außerschulische
Angebote in Unternehmen der Stadt genutzt. Der neu gestaltete Baukörper weist
großzügige Bereiche für Werkstätten aus, die vor allem im Ganztagsangeboten
ausbaufähig genutzt werden sollen. Hier sind kurz- und mittelfristig
Kooperationsvereinbarungen mit Wirtschaftsunternehmen der Stadt anzustreben.
Das
Investitionsprogramm wird gleichzeitig als dringend erforderliche Hilfe dafür
gesehen, notwendig erforderliche Verbesserungen der materiell-technischen Bedingungen in der pädagogischen
Arbeit in einem Maße umzusetzen, zu dem der Schulträger allein aus bekannten
Gründen zumindest mittelfristig unmöglich im Stande wäre. Schon jetzt klafft
eine große Lücke zwischen unseren eigenen hohen pädagogischen Ansprüchen und
dem baulichen Zustand der Schule, sowie deren sächliche Ausstattung.
Formulierung
der besonderen Aufgaben und Ziele, die die Schule mit der Arbeit als
Ganztagsschule verbindet
Ø
Verstärkte Ausprägung eines
ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsprozesses um damit dem Bilden und Lernen
einen höheren Stellenwert und eine andere Wertschätzung geben zu können
Ø
Gezielte Öffnung der Schule zum außerschulischen
sozialen, kulturellen und betrieblichen Umfeld
Ø
Verbesserung der individuellen Fähigkeiten
und Fertigkeiten der Schüler durch eine Intensivierung der Übungs- und
Festigungsmöglichkeiten
Ø
Dem Epochal- und Projektunterricht,
dem praktischen Lernen, der Nutzung außerschulischer Lernorte und der
Gruppenarbeit größere Freiräume geben
Ø
Abbau von Lernblockaden durch
gezieltes Lerntraining
Ø
Ergänzung des Bildungsangebotes
mit sozialpädagogischen Konzepten
Ø
Mitwirkung und Mitverantwortung der
SchülerInnen bei der Gestaltung des Schullebens stärken
Ø
Einbindung der Eltern bei der
Gestaltung der inhaltlichen Angebote, z. Bsp. durch Elternbefragungen
Ø
Unterstützung der SchülerInnen
bei der Ausprägung von Neigungen und Fähigkeiten
Ø
Soziales Lernen fördern, was
Phasen ungebundenen Lernens und der Entspannung voraussetzt
Ø
Förderung benachteiligter Schüler
durch praktiziertes gemeinsames Lernen und gelebter Toleranz, wobei hier vor
allem Migranten zu sehen sind
Ø
Für benachteiligte Personengruppen
ausgleichende Angebote schaffen. Hier wird insbesondere die Kooperation mit dem
Sonderpädagogischen Förderzentrum genutzt, bis hin zum gemeinsamen Unterricht
mit Lb-Schülern.
Ø
Förderung praxisnaher und
berufsorientierender Aktivitäten, die der Entwicklung einer Berufsreife und
Ausbildungsfähigkeit führen
Ø
Vielfalt der Schullandschaft
entwickeln
Ø
Nutzung der neu geschaffenen
baulichen Voraussetzungen als wichtige Basis für eine moderne Schule
Erläuterung
von spezifischen pädagogischen und sozialpädagogischen Schwerpunkten und Förderzielen,
Schulprofilen, Arbeits-, Erziehungs- und Gestaltungsschwerpunkten
Die
zentralen pädagogischen Leitlinien bestehen darin, dass wir uns für
Chancengleichheit, individuelles Fördern, ganzheitliches Lernen, mit dem
Schwerpunkt einer besseren Öffnung zur Praxis, sowie für Sozialkompetenz
einsetzen.
Die Spezifik unseres Ganztagsschulkonzeptes ist darin zu
sehen, dass sieben Kolleginnen mit entsprechend fundierter Ausbildung als
Lernberater das Angebot unterbreiten können, gezielt Lernblockaden zu überwinden,
individuelle Lernmethoden auf der Grundlage einer Lerntypanalyse zu entwickeln,
kurz wieder den Spaß am Lernen und damit am Erfolg zu entdecken. Es ist
festzustellen, dass dieses Angebot u. a. auch stark von Schülern mit
Lernschwierigkeiten angenommen wird, die als Folge dessen bisher oft auch
soziale Konflikte auszutragen hatten.
Hier muss Schulsozialarbeit als zweite tragende Säule
gezielte Unterstützung geben. Die Schule bringt mit Unterstützung des
Landkreises die idealen personellen Voraussetzungen für in sich geschlossene,
systematische und fachlich fundierte sozialpädagogische Einzelfall- und
Gruppenarbeit in das Ganztagsschulkonzept mit ein. Unser Ziel ist es, in das zu
erwartende Landesprogramm „Schulsozialarbeit“ 2008 aufgenommen zu werden.
Drittens
soll die Erziehung zur Medienkompetenz, als notwendiger Bestandteil schulischer
Bildung in der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft, deutlich
ausgebaut werden.
Viertens
werden wir die schulische Förderung auf eine gezielte Berufsorientierung und
–beratung ausrichten. Lernschwierigkeiten können mit Hilfs- und Förderangeboten
abgebaut, Talente und Fähigkeiten zum Tragen gebracht werden.
Eine
bewusst breit angelegte Angebotspalette soll die unmittelbaren Interessen und
Erfahrungen der Schüler und deren Eltern ansprechen. Schwerpunkt ist hierbei
eine Ausgewogenheit von unterrichtsbezogenen und freizeitorientierten Angeboten.
Neben der intellektuellen Leistungsfähigkeit und -bereitschaft wollen wir die
Bereitschaft zur Verantwortung und Integrationsfähigkeit, als Grundlage für
soziales Handeln und damit das Leben und Lernen in heterogenen Gruppen stärken.
3.
Erläuterung der gewählten teilweise gebundenen Form sowie zur Rhythmisierung der
Ganztagsschule mit Begründung für diese Entscheidung
An unserer Schule sind wir im laufenden Schuljahr
dazu übergegangen, die Ganztagsangebote für die Jahrgänge 5-7 gebunden zu
gestalten. In nächsten Jahr werden wir, orientiert am Bedarf von Schülern und
Eltern, die gebundene Form aufsteigend auch für Klasse 8 einführen.
Die zunehmende Nachfrage seitens der Eltern bestärkt
uns im eingeschlagenen Weg. Die Vorgaben des Erlasses zur Teilnehmerzahl wurden
erfüllt, was auch im nächsten Jahr zu erwarten ist.
Auch wenn wir das Konzept prinzipiell für die Stadt
anlegen wollen, soll es zunächst vornehmlich für die Schüler unseres eigenen
Einzugsbereiches verstanden werden. In der Perspektive ist es aber trotzdem
sinnvoll die Schuleinzugbereiche zu öffnen, weil nur so die erheblichen Investitionen zu rechtfertigen sein werden
und das berechtigte Interesse der Eltern Berücksichtigung finden kann. Hier
bedarf es aber sinnvoller Regelungen zur Sicherung aller Schulstandorte durch
den Kreistag.
Das Ganztagsschulangebot ist für alle Schüler der
Klassen 5 bis 10 unserer Schule konzipiert.
Freitags finden, mit Ausnahme einzelner sportlicher
Angebote, keine Ganztagsangebote statt.
Übersicht zur Wochengestaltung
|
Stunde |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
|
0 |
Förderunterricht,
Ganztagsangebote, Kreativ- und Sportangebote |
|
|||
|
1 |
Blockunterricht
für die Kernfächer |
|
|||
|
2 |
|
||||
|
|
Hofpause |
|
|||
|
3 |
Fachunterricht |
|
|||
|
4 |
|
||||
|
5 |
|
||||
|
|
Mittagspause/
freizeitorientierte Angebote, Selbstorientiertes Lernen |
|
|||
|
6 |
Fachunterricht |
||||
|
7 |
|||||
|
8 |
Fachunterricht/
Ganztagsangebote, auch offene |
||||
|
Offene
außerschulische anerkannte Angebote |
|||||
4.
Erläuterung der spezifischen Arbeits-, Erziehungs- und Gestaltungsformen
zur Realisierung der Zielstellungen des Ganztagsbetriebes
Aussagen zur
Rhythmisierung des Tagesablaufes
-
eine Überarbeitung der P a u s e n z e i t e n wurde notwendig, um einen sinnvollen Wechsel von Arbeits- und
Entspannungsphasen zu ermöglichen
-
lernpsychologische Gesichtspunkte, eigene Erfahrungen, Beobachtungen an
anderen erfahrenen Ganztagsschulen sowie Anregungen aus der Fachliteratur finden
bei der Gestaltung des Tagesablaufs Berücksichtigung
Erläuterung
und Begründung des Pausenrhythmus :
·
der Unterrichtsbeginn wird flexibel
gestaltet. Die ersten Ganztagsangebote werden vor
gehalten.
·
Neu ist die Schuleingangsphase, sie
dauert 20 min., hier sorgt das Schulradio für Information und Unterhaltung und
verbessert die Atmosphäre in den Räumen. Diese kann auch mit einem flexiblen
Unterrichtsbeginn gestaltet werden.
·
Hofpause nach der 2. Stunde – 20
min. / Bewegung im Freien und an frischer Luft auf einem dringend noch zu
gestaltenden, altersspezifischen Schulhof mit verschiedenen Bereichen, Spiel-
und Sportgeräten (Ruhephase)
·
Nach der Hofpause erfolgen 3
Stunden im Block, durchsetzt mit einer Hofpausen
Vorteil: hier sind Doppelstunden, Epochalunterricht (u. a. Kun, Mus,
Tec, Hwi) möglich
·
Die Mittagspause/
Mittagsfreizeit (MFZ) beträgt 60 Minuten
und dient der Erholung und Entspannung, gleichzeitig aber auch als Kernzeit für
Ganztagsangebote.
Neben der Einnahme des Schulessens in der Gruppe gibt es Angebote für
die Nichtteilnehmer in einem offenen Schüler-Bistro/ Cafe (z. Bsp. Obst,
Milchprodukte, Säfte, Tee …)
·
Die 6., 7. und 8. Stunde sind stärker
im Block zu betrachten. Hier erfolgt kein Stundenklingeln um die Organisation
flexibel auf die einzelnen Angebote ausrichten zu können. Hier sind im
Wesentlichen die Ganztagsangebote platziert.
·
Neu
ist die Anerkennung außerschulischer Angebote auf der Grundlage schriftlicher
Kooperationsvereinbarungen. Hiermit tragen wir stärker den Interessen der Schüler
und Eltern Rechnung, gleichzeitig gestalten wir die Gruppenstärken der
innerschulischen Angebote effizienter.
Das
Schulklingeln wird auf ein Mindestmaß
reduziert und beschränkt sich nur noch auf Orientierungshilfen zum Aufsuchen
der Unterrichtsräume zum Tagesbeginn und nach großen Pausen.
Gestaltung der P a u s e n z e i t e n:
|
0.
Stunde |
07:00-07:45
Uhr |
Förderunterricht,
Ganztagsangebote,
Kreativ-
und Sportangebote
|
|
|
07:30-07:50
Uhr |
Schuleingangsphase |
|
1/2
Stunde |
07:50-09:20
Uhr |
Blockunterricht
Kernfächer
|
|
20
Minuten Frühstückspause (Hofgeschoss und Schulhof) |
||
|
3.
Stunde |
09:40
Uhr–10:25 Uhr |
Kernunterrichtszeit
|
|
5
Minuten flexible Pause |
||
|
4.
Stunde |
10:30–11:15
Uhr |
Kernunterrichtszeit
|
|
15
Minuten Hofpause |
||
|
5.
Stunde |
11:30–12:15
Uhr |
Kernunterrichtszeit
|
|
Mittagspause/ freizeitorientierte offene Angebote,
selbstorientiertes Lernen
|
||
|
6.
Stunde |
13:15–14:00
Uhr |
Kernunterrichtszeit
|
|
|
||
|
7.
Stunde |
14:05
– 14:50 |
Kernunterrichtszeit
|
|
10
Minuten Pause zum „Luftholen“ |
||
|
8.
Stunde |
15:00
– 15:45 Uhr |
Fachunterricht |
|
|
ab
15:45 Uhr |
Außerschulische
Ganztagsangebote
|
Neben
der lernpsychologisch gestalteten Strukturierung des Tagesablaufs sind Arbeits-
und Entspannungsphasen in der Unterrichtsgestaltung selbst zu berücksichtigen.
Ziel
der Hausaufgabenbetreuung ist eine spürbare Entlastung der Schüler im
Freizeitbereich, aber auch eine individuelle Arbeit, mit dem Ziel Lerntechniken
bei den Schülern zu entwickeln.
In
starkem Maße sind hier die Pädagogischen Mitarbeiterinnen eingebunden. Unterstützt
werden sie durch Fachlehrkräfte, vor allem in den Kernfächern.
Die
Arbeit an den Hausaufgaben wird nicht nach der hergebrachten Form: Lehrbuch
Seite.., Nr…) vorgegeben, vielmehr nutzen wir die Methodik des
selbstorientierten Lernens, der Freiarbeit. Der Anteil der traditionellen
Hausaufgaben wird bewusst verringert, damit die Schüler nicht mechanisch abarbeitend lernen. Der Begriff
Hausaufgaben soll Schritt für Schritt durch die treffendere Bezeichnung „Übungs-
und Festigungszeit“ ersetzt werden.
Aussagen
zu den von der Schule beabsichtigten Angeboten
Im
Folgenden wird eine Darstellung der gesamten möglichen Angebotspalette, die
bereits jetzt als organisatorisch abgesichert gilt, gegeben. Die große Vielfalt
ist für uns Programm, wollen wir doch möglichst alle Schüler interessieren.
Was dann tatsächlich realisiert werden kann, richtet sich nach den Anmeldungen
der Eltern.
|
Angebote |
Bedingungen |
|
Fördermaßnahmen
Lern- und Übungsstunden |
|
|
Hausaufgabenbetreuung
Förderunterricht
in den Bereichen: Sprachen Mathematik Deutsch Förderung
von Legasthenikern Prüfungsvorbereitung
in Mathematik, Deutsch und Englisch Schreibwerkstatt Begabtenförderung
in Englisch und Mathematik Lernberatung
Entspannungsübungen |
Zugang
zur Schulbibliothek mit entsprechenden Nachschlagewerken Zugang
zum Computerkabinett Betreuung
durch Lehrkräfte aus dem naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich Erhöhter
Kopierbedarf Computerausstattung
nutzen, elektrische Schreibmaschinen vorhanden Entspannungsräume,
Kleingruppenräume PM |
|
Berufsorientierte
Angebote |
|
|
Erwerb
umfangreicher Computerkenntnisse: Tastaturlehrgang Word Excel Datenbanken Power Point Arbeit an der Homepage Selbständige
Erstellung von Hausaufgaben und komplexen Lernaufträgen/ Arbeit an
Projekten mit Hilfe des Internets Metall-Elektro mein Beruf? |
Zweites
Computerkabinett und ein Klassensatz Notebooks vorhanden
*Lehrwerkstatt VEM-Motors (in
Vorbereitung) |
|
Arbeitsgemeinschaften,
Freizeitangebote |
|
|
Gesunde
Lebensweise Internationale
Küche Modellbau Einrichtung
und Pflege eines Aquariums Textilgestaltung,
Handarbeiten Plastisches
Gestalten Kunst
– Aquarelle, Ölmalerei, Specksteinbearbeitung Modellbau Chor,
Schülerband Schwarzlichttheater Junge
Sanitäter, Ersthelferausbildung Schulradio Schreibwerkstatt Sport Tischtennis Schwimmen Tanz Unihockey Volleyball Basketball Fußball Leichtathletik Schach Außerschulische
Angebote |
Kämmer-Schule/ Küche Hauswirtschaft
Verein Eisenbahn-Modellbau und RC-Racing
(Funkferngesteuerte Auto-Modellbausätze) Räumlichkeiten für die vorhandene Eisenbahnanlage des Modellbaus/ Werstatt Materialausstattung Schneiderwerkstatt
mit 5 Nähmaschinen Einrichtung
einer Kreativwerkstatt Absicherung
des Materialbedarfs, Ausstellungen im Atrium Gestaltung
des Schulhauses Holzbearbeitung Herstellung
von Unterrichtsmitteln
DRK Studio Studio Sport-
und freizeitorientierte Ausgestaltung des Schulhofes (in Planung) |
|
Projekte/ Produktorientierte Angebote |
|
* = Öffnung von Schule (die
Angebote werden durch außerschulische Einrichtungen
abgesichert oder unterstützt.)
Absicherung
des Mittagessens/ der Mittagsbetreuung
Da
an unserer Schule schon immer ein warmes Mittagessen angeboten wurde, sind die
organisatorischen Voraussetzungen bereits gegeben. Der Preis von gegenwärtig
1,70 € ist angemessen. Zur Qualitätssicherung werden die Schüler regelmäßig
befragt. Für sozial schwache Familien hält der Schulträger auf Antrag eine Stützung
vor.
Die
Mittagsmahlzeit wird in der Gruppe gemeinsam mit den Lehrern im vorhandenen
Speiseraum eingenommen.
Zusätzlich
besteht die Möglichkeit ein Schülercafe aufzusuchen oder im Schulclub
Entspannung zu finden. Die Schulhofgestaltung wird darauf ausgerichtet
altersspezifische Möglichkeiten für ausgleichende Betätigungsangebote bei
Spiel und Sport zu bieten.
Erläuterung
des konzeptionellen Zusammenhangs zwischen Unterricht der Halbtagsschule und
ganztagsschulspezifischen Angeboten
Die
ganztagsschulspezifischen Angebote werden als Ergänzung und Bereicherung des
Kernunterrichts gesehen. Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen, Begabtenförderung,
Lern- und Übungsstunden dienen der vertiefenden Arbeit an den Fähigkeiten und
Fertigkeiten der Schüler. In regelmäßigen Teamsitzungen werden Inhalte und
Ziele bestimmt. Im Mittelpunkt sollten aber die Vermittlung effektiver
Lernmethoden und die Arbeit an Schlüsselqualifikationen stehen. Dies sind
Erwartungen, die vor allem von Eltern vielfach geäußert werden.
Um
den Schülern einen zusätzlichen Leistungsanreiz zu bieten, werden ihnen bei
erfolgreicher Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, der Begabtenförderung oder an
Projekten Zertifikate ausgestellt, die zusätzlich zu den Zeugnissen ausgegeben
werden.
Zur
Realisierung von Projekten wird die übliche Schulprojektwoche genutzt. Die
Ganztagsschule unterstützt aber auch langfristige Aktivitäten, wie z. Bsp. das
laufende COMENIUS-Projekt.
Den
SchülerInnen wird über ihre Mitwirkungsgremien ein großes Mitsprache- und
Mitgestaltungsrecht eingeräumt, weil sie hier nicht zuletzt demokratische
Regeln gelebt erlernen können.
Eine
Profilbildung sehen wir in fünf Entwicklungsrichtungen:
1.
Angebot an Kursen für Lernberatung, Lerntraining durch Lehrerinnen, die
eine entsprechende fachliche Qualifikation erworben haben und ihre weitere
Fortbildung auf diese Inhalte konzentrieren.
2.
Angebote, die eine Berufsorientierung und –vorbereitung der Schüler
unterstützen, können die älteren Schüler auf einen erfolgreichen Wechsel in
die Berufsausbildung vorbereiten. Benachteiligten Schülern soll eine besondere
Hilfe gegeben werden. Dabei steht im Mittelpunkt die Öffnung der Schule zur
Wirtschaft und zum kommunalen Raum.
3.
Angebote zur vertiefenden Entwicklung einer komplex verstandenen
Medienkompetenz unter Nutzung und Ausbau vorhandener Ressourcen in der bereits
vorhandenen Medienwerkstatt über Film- und Schulradio-, Schülerzeitungs- und
Informatikprojekte. Die Schüler werden so besser auf die Anforderungen der
modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft vorbereitet. Rückkopplungseffekte
bei der Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten moderner
Informationsquellen und deren sachgerechte Anwendung für den Unterricht sind
angestrebt.
4.
Angebote für benachteiligte Schüler, die ihnen dabei helfen Defizite
abzubauen und mit gestärktem Selbstvertrauen die Bewältigung gestellter
Anforderungen anzugehen. Im
Mittelpunkt stehen dabei folgende Angebote: Produktives Lernen, LRS-Förderung;
Sprachunterricht für Schüler, die aus dem Ausland zu uns kamen; Sportförderunterricht;
integrative Förderung als Kooperationspartner des Sonderpädagogischen Förderzentrums
Wernigerode, Mädchen-Projekte u. ä.
5.
Angebote zur Stärkung der
Sozialkompetenz der Schüler. Sozialpädagogische Arbeit wird seit Jahren als
unverzichtbarer Bestandteil schulischer Arbeit aufgefasst. Dies trägt maßgeblich
zu einen guten Schul- und Lernklima bei.
Hier können wir auf vorhandene personelle Voraussetzungen zurückgreifen,
weil bereits eine Schulsozialarbeiterin angestellt ist.
Projektorientierte Angebote zur Mediation, Sucht- und Drogenprävention
sowie zur Erziehung zur Offenheit und Toleranz ergänzen die Ganztagsangebote.
Im Mittelpunkt steht aber auch eine intensive Einzelfallhilfe im
Zusammenwirken mit dem Jugendamt.
Darstellung
der Öffnung der Schule zum außerschulischen Umfeld
Praxisorientierte
Arbeit geht an der Schule nur über eine konsequente Öffnung zu außerschulischen
Partnern. Dies ist für uns kein grundsätzlich neuer Ansatz, wie bestehende
Kooperationsverträge mit der GWW, der Abfallwirtschaft Reddeber, der
Landesmedienanstalt und dem Offenen Kanal Wernigerode belegen. Über Förderprogramme
wie AG „Schule und Verein“ und „Soziale Komponente“ werden seit Jahren
Angebote mit Sportvereinen und außerschulischen Einrichtungen unterbreitet.
Das
Ganztagsschulangebot eröffnet uns aber zusätzliche Möglichkeiten und Wege zur
Öffnung, weil die Angebote für die Schüler reizvoller werden, wenn sie den
Lernort Schule verlassen bzw. ergänzen können. So sind neue Angebote von dem
DRK, der Kämmerschule Wernigerode, einem kleinen Verein für Automodellbau, der
Yamaha-Musikschule neu integriert.
Die
Öffnung wird aber auch durch Projektpräsentationen außerhalb der Schule bzw.
für Außenstehende zugänglich umgesetzt. Hier können positive Erfahrungen des
Schulversuches „Produktives Lernen“ übertragen werden.
Aber
auch Öffentlichkeitsarbeit über Aktivitäten in der Ganztagsschule in der
regionalen Presse und im regionalen Fernsehen „Offener Kanal“ zählen zur Öffnung
der Schule.
Mit
außerschulischen Partnern werden Kooperationsvereinbarungen geschlossen, damit
die Teilnahme der Schüler als Ganztagsangebot anerkannt werden kann. Hier
werden wir vor allem in der Breite der Kooperationspartner neue Wege gehen.
Ausführungen
zur Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung des Schullebens
Darlegungen
zur Einbeziehung der Eltern im Rahmen der ganztagsspezifischen Arbeit
Nicht
nur, weil das Schulgesetz eine Einbeziehung der Mitwirkungsgremien der Schüler
und Eltern fordert, ist die Teilnahme dieser ein Gebot, weil nur so zusätzliche
Aktivitäten geweckt werden und schulische Entscheidungen von allen getragen und
damit unterstützt werden.
Die
Gesamtkonferenz hat bereits am 24.06.2003 grundsätzlich den einstimmigen
Beschluss gefasst ein Ganztagsschulkonzept zu entwickeln. Dem gingen
umfangreiche Diskussionen voraus.
Besonders
wichtig war es aber die Schülervertretungen bei der Aufstellung der Angebote
einzubeziehen. Viele Ideen wurden aufgegriffen und eingearbeitet. Ein Schülersprecherseminar
(diese Art der Fortbildung des Schülerrates findet seit Jahren im Herbst statt)
hat speziell konkrete Ideen der Schüler diskutiert und in der Angebotspalette
umgesetzt.
Eltern
sind aufgerufen selbst ehrenamtlich bei den Angeboten mitzuarbeiten.
Im
Rahmen der Selbstevaluation werden Schüler- und Elternvertretungen ihre
Meinungen zum Ganztagsschulangebot einbringen. Extern wird unsere Schule durch
das StEG-Projekt (Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen-Bundesforschung für
Ganztagsschulen) evaluiert. Eine Steuergruppe mit Lehrern, Schüler- und
Elternvertretern gestaltet den Veränderungs-
und Entwicklungsprozess effektiver.
Die
Gesamtkonferenz begleitet die Entwicklung im Einvernehmen mit dem Schulträger
und der zuständigen Schulbehörde.
Hinweise
auf eventuelle Zusammenarbeit mit anderen Schulen bzw. außerschulischen
Partnern im Rahmen des Ganztagsangebotes
5.
Darstellung der räumlichen und sächlichen Bedingungen zur Umsetzung der
Ganztagskonzeption
Der Fortbestand der Schule gilt als gesichert.
Es handelt sich um einen 30 Jahre alten DDR-typischen
Neubau sowie einem Anbau. Insgesamt verfügt die Schule über 28 Unterrichtsräume
und eine Turnhalle.
Der Umbau setzt die notwendige Verbindung einer
angenehmen Wirkung des Schulhauses mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten um.
Moderne schulische Angebote verlangen ein variables
Raumangebot und eine auf die Angebotsmöglichkeiten ausgerichtete Ausstattung.
Die hierzu notwendigen Investitionen kamen der größten Sekundarschule des
Landkreises zu Gute und wirken sich deshalb mit einen großen Nutzeffekt aus.
Das Raumprogramm, welches als Anlage vom Schulträger
gemeinsam mit der Schule erarbeitet wurde, weist die notwendigen Veränderungen
aus.
Generell wurde die totale Verschachtelung der Räume
innenarchitektonisch aufgebrochen um Wege zu verkürzen, Funktionsbereiche
zusammen zu fassen und die Schule für Kommunikation und Licht zu öffnen.
6.
Erläuterung der personellen Voraussetzungen zur Realisierung der
Ganztagskonzeption
Eine der zentralen Säulen im Ganztagsschulkonzept wird ein Angebot zur Lerntypanalyse für die
Schüler sein. Hieran schließt sich ein Lernmethodentraining.
Sieben Lehrerinnen haben einen Zertifikatskurs als
„Lernberater“ erfolgreich abgeschlossen und können hier ihr Fachwissen
einbringen.
Wegen der einhelligen Unterstützung des
Ganztagsschulkonzeptes im Kollegium ist die Bereitschaft sich einzubringen außerordentlich
hoch.
Durch das Vorhandensein einer festangestellten
Schulsozialarbeiterin und einer ABM im Bereich der Jugendfreizeit erfährt das
Konzept eine entscheidende Unterstützung bei der Umsetzung sozialpädagogischer
Aufgaben.
Angebote, die durch Öffnung der Schule unterbreitet
werden, erfahren personelle Unterstützung von den jeweiligen Firmen und
Einrichtungen.
Bei der Gestaltung der Beziehungen zur Wirtschaft
wird die Schule vom Amt für Wirtschaftsförderung unmittelbar unterstützt.
Wir profitieren von bereits vielfältig vorhandenen
Kooperationsbeziehungen zur Wirtschaft.
7. Qualitätssicherung
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Selbstevaluation durch regelmäßige
Teambesprechungen, auch im Rahmen einer SCHILF
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Aufbau von Feedback-Systemen
innerhalb der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft z. Bsp. durch regelmäßige
Meinungsumfragen bei Eltern und Schülern
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Entwicklung einer innerschulischen
Fort- und Weiterbildungsstruktur, die auf das Ganztagsangebot reagiert
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Erarbeitung schulischer Lern- und
Verhaltensprogramme, in denen die Zielsetzungen transparent und nachvollziehbar
dargestellt werden
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Inhaltsanalyse – Analyse der
Projektarbeit und der Rückkopplungseffekte für den
Unterricht
durch eine Steuergruppe (s.o.)
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Dokumentationen – Darstellung der
Ergebnisse der Projektarbeit durch inner- und außerschulische Präsentationen
(Sachbericht, Fachartikel, Ausstellung)
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Beobachtungen – gegenseitige
Hospitationen, Beobachtung von Gruppenprozessen
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Einflussnahme der Schulleitung
und Fachkonferenzen auf qualitative Anforderungen, auch in Fragen der
personellen Absicherung der Angebote
Das
Vorliegen der Zustimmung der schulischen Gremien, des Schulträgers und des Trägers
der Schülerbeförderung wird durch den Schulleiter bestätigt.
W.
K i r s t
Vorsitzender
der Gesamtkonferenz
Wernigerode, den 2007-07-16